Unsere Schule der Zukunft

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Wie müssen wir unsere Schule in der Zukunft gestalten?
Die Schule muss llimaneuteral werden und die Unterrichtsform muss sich ändern – und das nicht in 15 Jahren, sondern heute – nicht morgen!!! Der Klimawandel kommt auf uns zu wie eine riesengroße Welle, die immer höher und höher wird und man weiß schon jetzt, dass sie in ein paar Sekunden brechen wird. Jetzt kann man noch etwas machen, in dieser Sekunde, genau in dieser Sekunde, genau heute!


Lasst uns jetzt etwas unternehmen, damit die Primus-Schule der Stadt und dem Land zeigt, dass wir Kinder, Lehrer und Eltern etwas drauf haben und etwas verändern können. Wir müssen dafür alle zusammen halten!

Meine Utopie: Unsere Schule in 2 Jahren

Ich gehe durch die Räume meine Augen sehen ein wunderbares Licht, was fast aussieht, als wäre man draußen.
Als ich runter zum Schulgarten gehe, sehe ich einen Rollstuhlfahrer, der gerade mit einem Lächeln im Gesicht in einem Aufzug fährt. Ich wünsche den 2 Heilpädagogen aus meiner Klasse einen guten Tag und gehe auf den Schulhof, wo die Bienen voller Freude den Nektar aus den zahlreichen Blüten saugen, sehe Schüler*innen auf dem Rasen Fangen spielen, in der großen Schaukel ein Buch lesen und einige lassen gerade den Unterricht draußen stattfinden. Ich setze mich in den Gang in Richtung Schulgarten, wo ich nur kurz die Pflanzen für die Mensa pflücken gehe. Dann mache ich mich wider auf den Weg zur Mensa. Dort sehe ich ein paar von der Schülerfabrik, die gerade alte Handtücher zu einer schönen Tasche verarbeiten. Ich komme in das Schulgebäude, wo ich den Gärtner auf dem Schuldach sehe, der gerade die Dachbegrünung aus Pflanzen neu sät.
Er stößt sich an den Solarzellen. Ein Schüler lacht und der Gärtner lacht auch fröhlich und arbeitet weiter. Nun endlich bin ich an der Mensa angekommen. Dort erwarten mich schon die Köche freudig. Ich frage, was es heute gibt ausser dem Gemüse, welches ich eh schon in der Hand halte. Sie sagen, dass heute der einzige Fleischtag in der Woche ist.
Es gibt heute Chicken Nuggets. (Es gibt sie natürlich auch mit Fleischersatz.)
Ich gehe wieder in meine Klasse. Dort erwartet mich mein angenehmer Stuhl mit meinem eigen Tablet. Wie jeder in dieser Klasse besitze ich auch eines. Alle meine Dateien und Programme sind darauf zu finden, die ich für die Schule benötige. Der Lehrer sagt, wir sollen unser Schreibpogramm öffnen. Wir schreiben jetzt ein Diktat. Das Diktat ist über das Thema: Demokratie.
Nach der Schule fahre ich über sichere Fahrradwege nach Hause. Ich sehe, wie die Lehrer auch immer mehr mit dem Fahrrad fahren, weil man an der Schule seine Fahrräder richtig anschließen kann. Mittlerweile schafft jedes zweite Kind sein Abi dadurch, dass alle in ihrem Tempo lernen können und dadurch, dass wir viel mehr draussen sind und andere Dinge als Deusch, Mathe und Englisch lernen ( Und in Deutsch, Mathe und Englisch lernen wir jetzt auch anderes, z. B. was man zum Beispiel mit Englisch erreichen kann oder wie man mit Mathe seinen eigenen Co2- ausstoß errechnen und verändern kann.)

             6 Dinge, wir jetzt schon machen können

So jetzt kommen wir zum Praktischen. Wie sollen wir all diese komplizierten Dinge erledigen?

Wenn unser Land das Pariser Klimaabkommen einhalten will, dann muss wer anfangen.
Wie zum Beispiel unsere Schule. Wir müssen nicht die Ersten sein, aber es wäre schön, wenn wir – die Kinder, Jugendlichen und Lehrer- gemeinsam solidarisch sind. Denn wir alle sind gemeinsam bedroht von der Klimakrise.

Wir müssen mehr Gleichbrechtigung in unser System bringen, so dass auch Kinder mit Geh- oder Sehbehinderung sich frei in unserer Schule bewegen können und lernen können, wie alle anderen auch. Jeder muss ohne Einschränkung zu seinem Ziel kommen können: Das würde z.B. durch einen Aufzug oder einem Helfer für eine Person gehen.

Mobbing gegen Leute, die anders sind, muss ein NoGo sein. Alle Leute müssen ihre Meinung frei äussern dürfen. Anders sein und anders Denken muss eine Bereicherung sein und kein Problem.

Wir müssen daher jedem Schüler, der Hilfe braucht oder sich äussern will, dies auch gewährleisten. Dafür können wir so eine Art Schülerversammlung stattfinden lassen, bei welcher alle Schüler teilnehmen können die wollen. Dort können Fragen gestellt und Ideen oder Beschwerden eingereicht werden. Die SV kann diese Fragen/Ideen/Beschwerden aufnehmen, Fragen beantworten und einiges vielleicht schon kurz erklären.

Wir können unser Ziel erreichen, indem wir – wie die Stadt Münster auch – den Klimanotstand an unserer Schule ausrufen. Das bedeutet, dass jeder Antrag den wir in der Schulkonferenz einreichen noch einmal überarbeitet wird und auf den Aspekt Klimaneutralität hin geprüft wird. Wir müssen immer das Klima im Hinterkopf behalten bzw. lieber auch im Vorderkopf. Einen entsprechenden Antrag müssen wir in der Schulkonferenz einreichen.

Zudem können wir einen Fleischtag in der Woche einführen. Es darf nur an einem Tag in der Woche Fleisch geben und dann auch nur Biofleisch.

Wir müssen eine weitflächigere Grünbedachung und Solarzellen für die Schule einfordern und eine Entsiegelung der versiegelten Schulhofflächen beantragen.

Von Bennet