Amokspiel (die ganze Geschichte!)

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Es war ein ganz normaler Freitag, Freitag der 13. Hubert ging die Straße runter. Er war nass, von dem Sturmregen. Seine Aktentasche hielt er fest in der Hand. Hubert entschied sich, noch in die Bar zu gehen. Dort bestellte er sich einen Cocktail. Als er den letzten Schluck trank, wurde er von einem dickeren Mann plötzlich weggezogen. Das Cocktailglas fiel zu Boden und zersprang. Hubert schrie: “Was soll das?”. Der Mann sagte hämisch: “Ich fordere dich heraus, zu einem Spiel!”. “Und warum ich?” fragte Hubert. Der Mann erwiderte: “Du wurdest auserwählt”. Hubert fragte verwundert: “Wer bist du eigentlich?”. Der Mann lachte laut und antwortet: “Murder307!” Hubert machte große Augen und setzte sich auf den Stuhl. Er verstand jetzt gar nichts mehr. Der Mann setzte sich auch und verteilte Karten und grinste dabei breit. Hubert hatte kein gutes Gefühl. Am liebsten wäre er weggelaufen. Aber er war auch ein Stück neugierig. Murder307 pfiff einmal ganz laut und zwei dünne Männer kamen. Die zwei Männer stellten sich direkt hinter Murder307.

“Lass und beginnen”, sprach Murder307 zu Hubert. “Jeder sucht sich eine Figur aus. Etwa den Killer, den Sucher, die Spionin oder der Sammler”. Murder307 schnappte sich den Killer, bevor Hubert überhaupt reagieren konnte. Hubert nahm sich vorsichtig die Spionin. Murder307 sagte: “Gute Wahl! Ich bin der Killer. Ich muss dich kriegen und töten! Du musst abhauen und mein Versteck finden. Die Karten geben dir Powerups. Du nimmst eine Karte, wenn du eine Karte findest. Du kannst Glück oder Pech haben. Ich erkläre dir, was die Karten bedeuten, während wir spielen. Der Killer fängt an.” Murder307 würfelte mit einem Würfel, wo insgesamt die Ziffern 1 bis 10 drauf waren. Sie fingen an zu spielen. Hubert stand fünf Felder vor ihm. Murder307 würfelte. Eine Drei. Glück gehabt, dachte Hubert. Nun würfelte Hubert. Eine Zehn. Murder307 dann eine 5 und Hubert eine 6. Schließlich fand Hubert eine Karte. Er nahm sie. Murder307 grinste. Hubert deckte die Karte auf und auf der Karte war ein Messer mit Blutflecken zu sehen. Murder307 sagte lachend: “Du wurdest verletzt. Schade für dich!”

Hubert ließ sich nicht unterkriegen und würfelte. Er bekam wieder eine Karte. Diesmal war ein Abgrund zu sehen. Murder307 triumphierend: “Zwei Verletzungen. Du wirst verlieren. HAHAHAHA!”. Hubert war sauer. Jetzt stand er auf, nahm seine Aktentasche und verließ die Bar, ohne was zu sagen. Er konnte sich nicht erklären, was das für eine komische Begegnung war. Als er Zuhause auf dem Sofa lag, hörte er von draußen Stimmen. Es hörte sich an, als ob sich zwei streiten. Dann knallte es laut und man hörte jemanden wegrennen. Hubert schoss erschrocken in die Höhe. Stolpernd rannte er nach unten. “Was ist nur geschehen?”, fragte er sich. Draußen angekommen, sah er sich um. Als er seinen Blick über die Metalltonnen wandern ließ, entdeckte er zwei Füße, welche aus der Tonne ragten. Vorsichtig ging er zitternd zur Tonne. Langsam ließ er seinen Blick in die Tonne wandern. Ihm wurde übel. Denn es war ein Mann, der scheinbar erschossen wurde. Denn ein großer Blutfleck zeichnete sich auf seiner Stirn ab. Vorsichtig schaute Hubert sich noch einmal um. Da entdeckte er einen Schatten hinter einem Auto, welcher aber auch direkt wieder verschwand. Hubert hatte ein unwohles Gefühl in der Dunkelheit. Schließlich war es schon 22:54 Uhr und es war stockdunkel. Hubert zog sein Handy aus der Tasche, um die Polizei zu rufen. “Mist, mein Akku ist leer”, murmelte er zu sich selbst. Langsam bekam er Panik. “Was soll ich nur machen? Was wenn mich jemand mit der Leiche gesehen hat?”, fragte er sich. Panisch entschied sich Hubert, die Leiche in einer Ecke, hinter den Tonnen zu verstecken. Danach ging er nach oben. Er setzte sich auf sein Sofa und versuchte einen klaren Gedanken zufassen. “Ich muss die Leiche verschwinden lassen!”, dachte er sich. Hubert lief hastig nach unten. “NEIN! NEIN! NEIN!”, flüsterte er. “Wo ist die Leiche?”. Hubert suchte, aber er fand sie nicht. “Okay, vielleicht bin ich baller, baller. Ich brauche einen Schnaps!”. Hubert rannte zur Bar, denn er selbst hatte keinen Alkohol zu Hause. Die Bar war noch offen, jedoch lag der Barkeeper schlafend mit dem Kopf auf der Theke. Hubert schaute sich um. An einem Tisch in der Ecke saß immer noch Murder307 mit einem anderen Mann und spielte das gleiche Spiel, welches er auch mit Hubert gespielt hatte. Hubert weckte den Barkeeper und bestellte einen Schnaps. Er kippte den Schnaps runter, legte 2 Euro auf die Theke und ging. Hubert war erschüttert, noch nie hatte er eine Leiche gesehen oder berührt. Er dachte drüber nach, weil er die Leiche gefunden hat. Aber er war auch kein Detektiv und hatte auch noch nie als Kind Detektiv gespielt. Aber er wollte den Fall lösen! Er schlenderte langsam nach Hause. Es war 23:49 Uhr, aber ehrlich gesagt war er gar nicht müde. Die Sache mit der Leiche hatte ihn wach gemacht. Hubert beschloss sich, die Ecke, wo er die Leiche abgelegt hat nochmal genauer anzuschauen. Jetzt sah er klar und deutlich Reifenspuren. Die Reifen schienen sehr schmutzig gewesen zu sein, denn Hubert konnte die Spuren bis zur Horoldstraße verfolgen. Die Spuren hörten vor einer Garage, die neben einem großen Haus stand auf. Hubert blickte zum Haus. Er sah, dass die Tür nur angelehnt war, denn sie bewegte sich leicht im Wind. Hubert schlich zur Tür und schob sie langsam auf. Er huschte hinein. Es war dunkel, aber es fiel etwas Mondlicht durch ein Fenster. Es gab nur eine weitere Tür. Hubert schlich dahin und öffnete sie. Dahinter war ein Treppenhaus. Hubert ging nach oben und öffnete mutig eine weitere Tür. Es war ein Raum voller Brettspiele. Hubert sah sich um. Auf einem Tisch lag ein Zettel.  Auf dem stand:

“Akoleimps  –   jsho kya berfek”            

Hubert wunderte sich. “Was soll das heißen?”, fragte er sich und steckte den Zettel in seine Hosentasche. Er schaute sich die Spiele genauer an. Da entdeckte er zwischen zwei Spielen noch einen weiteren Zettel. Er zog ihn raus und klappte ihn auf. Da stand: “Nachricht für Josh Kay Beferk” Als er den Zettel mit dem anderen Zettel verglich, sah Hubert, dass “Josh Kay Beferk” auch auf dem anderen Zettel stand. Aber warum war es so klein und durcheinander? Hubert drehte den zweiten Zettel um.” Ahlersstraße 56″ stand auf der Rückseite. Hubert steckte beide Zettel zurück in seine Hosentasche. Hubertus drehte sich weiter im Raum um. Da sah er eine weitere Tür. Voller Mut ging Hubert durch. Da hörte er Stimmen. “Woher kommen diese Stimmen?”, fragte sich Hubert. Da entdeckte Hubert eine weitere Tür. “Wie viele Türen hat den dieses Haus nur?”, flüsterte Hubert. Langsam schlich er zu der Tür. Die Stimmen wurden lauter. Vorsichtig öffnete Hubert einen Spalt die Tür. Es standen hinter der Tür drei Männer mit schwarzen Masken. Der größte Mann hatte ein Messer in der Hand und beschimpfte den kleinsten Mann: “Du wolltest uns ablenken und du hast dich in den Weg gestellt, wir brauchten die Leiche, aber du wendest dich gegen uns!”. Wie aus dem Nichts stach der Mann auf den anderen Mann ein. Der Mittlere hielt sich erschrocken die Hände vor sein Gesicht. “Komm hilf mir!”, brüllte der große Mann seinen Komplizen an. “Wir müssen die Leiche hier wegschaffen. Hubert zitterte am ganzen Körper. Die Männer zogen die Leiche durch den Raum, Richtung Hintertür. Als der Raum leer war, schlich sich Hubert rein. Vorsichtig ging er den Männern hinterher. Die Falttür, durch die die Männer gegangen waren, war verschlossen. Hubert konnte nicht weiter. Hubert konnte auch nirgends durchgucken. Daher beschloss er, wieder das Haus. Er wusste nicht, was sie jetzt mit der Leiche machten. Als Hubert endlich wieder draußen war, packte er gedankenverloren in seine Hosentasche. Da fielen ihm wieder die Zettel ein. Er beschloss zur Ahlerstraße 56 zu gehen. Als er endlich dort ankam, schaute er auf die Klingelschilder. Tatsächlich wohnte hier ein Beferk. Hubert klingelte. Niemand machte auf. Hubert wunderte sich das niemand aufmachte, daher klingelte Hubert einfach bei “Möller”.  Der Türöffner wurde betätigt. Hubert ging hinein. Eine Frau im ersten Stock sah ihn müde an und fragte: “Was wollen sie?”.  “Ich muss zu Herrn Beferk.”, sagte Hubert. Die Frau sagte müde: “Im 4. Stock.”

Hubert rannte rauf und klopfte an die Tür. Hubert wollte endlich Antworten haben. Er klopfte solange bis er eine erschöpfte Stimme hörte, die sagte: “Im Kasten rechts.” Hubert schaute nach links und rechts. Tatsächlich stand rechts ein kleiner Kasten, welcher ein bisschen offen stand. In dem Kasten lag ein Schlüssel. Hubert nahm den Schlüssel und schloss damit die Tür auf. Vorsichtig schaute Hubert in die Wohnung. Er entdeckte Herr Beferk. Herr Beferk lag auf dem Boden. An seinen Händen klebte Blut. Hubert fragte besorgt: “Herr Beferk, alles in Ordnung? Was ist passiert?” “Ja, alles gut. Ein Mann mit einer Maske hat mich erwischt, als ich in deren Höhle war. Er kannte mich scheinbar und hat mir hier aufgelauert.” Was meinten sie eigentlich mit akoleimps”, fragte Hubert. “Ich war, als er mich in die Wohnung geschuppst hat, mit dem Kopf aufgeknallt und musste noch den Brief schreiben. Der Mann mit der Maske hat mich dazu verdonnert, ihnen das Geheimspiel zu geben. Ich habe ihnen aber nur meine Adresse gesagt. Der Name des Spiels fiel mir nicht mehr ein, deswegen haben sie meine Wohnung verwüstet und einen Zettel gefunden wo es drauf stand. Das Spiel haben sie aber nicht gefunden. Sie haben deswegen gesagt, dass sie es morgen um 12:30 Uhr abholen, und ja wegen dem Kopfsturz war ich halt verwirrt und konnte nicht mehr richtig schreiben”. “Wie heißt das Spiel denn”, wollte Hubert wissen.

Herr Beferk setzte ich aufrecht hin. “Mein Kopf hat sich ein bisschen erholt. Also das Spiel heißt Amokspiel. Es gibt einen Killer und eine Menschengruppe. Die Killertruppe muss die Menschen fangen. Man kann es aber auch so spielen, dass es einen Killer, einen Sucher, einen Sammler und eine Spionin gibt”.

“Moment mal, ich habe das Spiel schon mal gespielt. Mit Murder307”, sagte Hubert.

“Mit Murder307? Das ist einer der bekanntesten Spieler dieser Stadt. Er  macht manchmal bei Casinogewinnspielen mit”, sagte Herr Beferk”.

„Was ist denn mit dem Spiel von Murder307 passiert?” fragte Hubert verwundert.

“Murder307 und Jack09orgat haben ein Spiel gemacht. Danach hatten sie einen Streit, weil Jack09orgat behauptete, dass Murder307 das Spiel manipuliert hätte. Murder307 soll bereits am Anfang schon gewusst haben, dass er gewinnt. Deswegen hat Jack09orgat das Spiel kurzerhand verbrannt.”

“Woher haben sie denn das Spiel?”, fragte Hubert neugierig.

“Es wurde 2006 auf dem Markt versteigert. Ich habe 1.500 Euro dafür bezahlt”. Hubert dachte nochmal kurz nach und sagte dann:  “OK”,  dann wurde er hektisch. Hubert stand auf, holte Papier, wischte das Blut von Herrn Beferk weg und sagte: “Ich muss los! Ich komme heute um 19:00 Uhr zurück. In Ordnung?”.

“In Ordnung”, sagte Herr Beferk. Hubert rannte wieder zurück zum Haus der unbekannten Männer. Die Tür war immer noch offen. Hubert rannte rein und ging durch alle Räume. Die Metalltür stand ebenfalls noch offen. Hubert ging in den Raum. Hinter der Metalltür befand sich ein riesengroßer Kamin.

Die Männer waren scheinbar noch nicht zurückgekehrt. Hubert konnte im Kamin Stofffetzten erkennen.

“Das habe ich geahnt… das habe ich geahnt. Er wurde verbrannt”, murmelte Hubert vor sich hin. Die Stofffetzen stammten von dem Hemd des kleinen Mannes. Die Männer hatten die Leiche verbrannt. Hubert war ein wenig niedergeschlagen. Er kannte den Mann zwar nicht, aber er war einfach traurig, dass der Mann verbrannt wurde.

Hubert hörte ein Geräusch hinter ihm. Er drehte sich um. Auf einmal stand ein Mann im Türrahmen. “Wer sind sie”?, fragte Hubert. Der Mann antwortete: “Ich bin Claudius Bertmoor. Ich musste hier mal Experimente mit lebendigen Wesen durchführen”.

“Sie mussten?”, fragte Hubert verblüfft.

“Ja, ich bin der beste Wissenschaftler dieser Stadt. Die Männer haben  mich gefangen genommen, entführt und gezwungen”.

“Und wie sind sie jetzt freigekommen”, wollte Hubert wissen.

“Die Männer sind gerade weggegangen um was zu holen. Ich weiß nicht was. Auf jeden Fall habe ich lange gewartet, bis sie mich endlich alleine ließen. Ich hatte mir bereits einen Plan überlegt, wie ich mich befreien könnte. Die Leiche war übrigens ein Versuchskaninchen. Der Mann wurde auf die verschiedenen Mittel getestet. Die anderen Männer wollten wissen, wie die Mittel wirken. Der Mann weigerte sich schließlich, an den weiteren Versuchen teilzunehmen. Er widersetzte sich und konnte flüchten. Von den anderen beiden Männern konnte der große Mann den Flüchtigen auffinden und ermorden. Der große Mann hatte und er konnte sich wehren und abhauen der große von den noch zwei hat ihn aufgesucht und ermorden”.

“Und das vor meinem Fenster“, stellte Hubert fest und schüttelte dabei leicht den Kopf. „Wissen sie eigentlich, wie das Opfer hieß?”

“Ja, er hieß Frederik Derdel. Ich hatte auch einen persönlichen Kontakt zu ihm. Er war auch Privatdetektiv und hat sich im Beruf anders genannt, nämlich Samuel Szitar Bermold. So hieß nämlich sein Vater. Der Vater ist vor 6 Monaten im Alter von 78 verstorben”.

” Und seine Mutter?”, fragte Hubert.

“Seine Mutter ist noch am Leben. Im Alter von 75 Jahren ist sie sehr traurig über den Tod ihres Sohnes”.

Plötzlich hörten Hubert und Claudius ein Türknarren. “Sie kommen wieder!” sagte Hubert mit aufgeregter Stimme.

“Ich kenne einen Hinterausgang”, sagte Claudius und rannte los.

Hubertus folgte ihm unaufgefordert. Über den Hinterausgang konnten die beiden aus dem Haus flüchten. Die Männer wirkten zornig. Sie rannten raus und schauten sich um, aber sie konnten niemanden erkennen. Hubert sah auf die Uhr. “Oh, schon 18:50 Uhr. Ich muss los!”.

„In Ordnung“, entgegnete Claudius. „Ich muss auch los. Auf Wiedersehen.“

Hubert rannte so schnell er konnte und kam schon um 18:58 Uhr an. Herr Beferk sagte: “Pünktlich, gut, ich habe nämlich herausgefunden, gegen wen die Männer morgen spielen werden.”

“Gegen wen?”, fragte Hubert aufgeregt.

“Gegen Murder307”, sagte Herr Beferk. “WAS, der?” wunderte sich Hubert.

“Ja, der”, entgegnete Herr Beferk.

“Ich frage mich, wann die das abgemacht haben. Ich fahre jetzt zur Bar, da dürfte Murder307 ja sein”, beschloss Hubert.

“Okay, das ist gut, wir treffen uns dann morgen um 8:00 Uhr, in Ordnung?” fragte Herr Beferk.

“In Ordnung”, antwortete Hubert.

Als Hubert ankam und in die Bar ging, sah er schon direkt Murder307 beim Biertrinken. Hubert ging hin und sagte: “Hey Murder307, du hast ja morgen ein Spiel mit ein paar Männern. Um wieviel Uhr fängt das an?”

“Ja, hey, es fängt um 14:30 Uhr an. Wieso fragst du?

“Ich finde es einfach interessant. Für mich klingt das spannend”, antwortete Hubert.

“Aha.” 

Hubert verschwand dann auch wieder, ohne sich bei Murder307 zu verabschieden. Hubert ging nach Hause und schlief direkt auf dem Sofa ein.

Am nächsten Tag war Hubert pünktlich um 8:00 Uhr bei Herrn Beferk und berichtete von der neuen Information.

“Warum wollen sie das Spiel denn schon um 12:30 Uhr abholen, wenn das Spiel erst um 14:30 Uhr beginnt?”, fragte Hubert.

“Vielleicht wollen sie danach noch was machen”, vermutete Herr Beferk.

“Sie könnten aber ja lieber das Spiel abholen und dann direkt zum Spielort bringen”, überlegte Hubert.

“Stimmt, sie haben ja scheinbar noch was wichtiges vor”, vermutete Herr Beferk.

„Einen Augenblick, haben Sie das Spiel jetzt eigentlich gefunden?” wollte Hubert wissen.

“Gestern habe ich ganz vergessen mitzuteilen, dass ich das Spiel durch fleißiges Suchen gegen 21:00 Uhr gefunden habe.”

Herr Beferk und Hubert tranken noch einen Kaffee und aßen ein Stück Kuchen. Die Zeit verging. Hubert schaute auf seine Armbanduhr. Es war 12:24 Uhr.

“Oh, die kommen gleich schon”, stellte Hubert fest.

Als es an der Tür klopfte machte Herr Beferk die Tür auf. Die Männer sagten nur: “Das Spiel”. Es hörte sich schon wie ein Codewort an. Herr Beferk überreichte den beiden Männern das Spiel. Unmittelbar danach verschwanden die beiden Männer wieder, ohne sich zu verabschieden. Hubert machte sich auch auf den Weg. Herr Beferk stellte sich eine Serie an.

Als Hubert bei sich zu Hause angekommen war, machte er das Radio an. Im Radio sagte der Moderator die Uhrzeit an. Es war 14:15 Uhr. Hubert fiel es wie Schuppen von den Schultern. Er rannte zu Herrn Beferk. Er rannte nach dem Türöffnen in den 4. Stock und rief Herrn Beferk aufgeregt zu: „Die Männer haben das Spiel so manipuliert, dass Murder307 verlieren wird und er sich aufregt. Dann wollen sie Murder307 ermorden”. Es war 14:25 Uhr. Hubert und Herr Beferk  rannten los. Sie mussten 8 Minuten an einer Ampel warten.

“Es ist kurz nach 14:30 Uhr. Die haben noch nicht gewonnen”, schlussfolgerte Herr Beferk.

“Doch! Sie haben das Spiel so manipuliert,  dass es sehr schnell geht.”

Sie rannten weiter. Als sie angekommen waren, hielt einer der beiden Männer schon eine Pistole auf Murder307. Hubert warf sich mit seinem Körper mit voller Wucht gegen den Mann mit der Pistole. Der Mann fiel auf den Tisch. Herr Beferk sprang auf den zweiten Mann. Hubert versuchte noch einmal die Polizei anzurufen. Eine Polizistin nahm das Gespräch entgegen. „Polizei. Wie kann ich Ihnen helfen?“

Hubert erzählte von seinen bisherigen Feststellungen. 5 Minuten später kamen zwei Polizisten und nahmen die Männer mit. Bei den beiden Männern handelte es sich um Jack09orgat und Szamuri123kol. Hubert forderte die beiden Männer auf, die richtigen Namen zu nennen.

jACK09orgat sagte: “Mein richtiger Name ist Jack Orgat. Mein Begleiter heißt Yumal SZAMURI”

“Warum du, Jack?”, fragte Murder307.

Jack entgegnete: “Mir war klar, dass du das Spiel manipuliert hast. Du hast die Zerstörungskarten  absichtlich mit Blut beschmiert. So zum Beispiel das Messer und die Clownsmaske. Dazu hast du noch härtere Zerstörungskarten ins Spiel genommen. Wir hatten noch mehr Pläne” Die Polizisten gingen mit den beiden Tätern aus der Bar und fuhren zur Wache.

“Okay, dann habe ich mal ein Fall gelöst” stellte Hubert zufrieden fest.

In der Wohnung von Herrn Beferk stießen Hubert und er vor Freude an.

Ende

Das war “Amokspiel” (Thriller) von Jonte J. Seidensticker